Dem SC Freiburg ist es auf den letzten Drücker doch noch gelungen, wie erhofft zwei ausgemusterte Spieler abzugeben. Während sich für den Weißrussen Anton Putsila kein neuer Arbeitgeber fand, haben Beg Ferati und Garra Dembelé den Breisgau zumindest vorübergehend verlassen.

Die offizielle Bestätigung steht zwar noch aus, doch berichten Schweizer Medien übereinstimmend, dass der im Sommer 2011 vom FC Basel nach Freiburg gewechselte Beg Ferati, der in dieser Saison noch überhaupt nicht eingesetzt wurde, bis zum Ende der laufenden Spielzeit an den Schweizer Zweitligisten FC Winterthur verluehen wird. Ob Ferati, der am Freitag bereits bei seinem neuen Klub trainierte, noch einmal nach Freiburg zurückkehren wird, ist offen. Sein Arbeitspapier läuft auf jeden Fall noch bis 2014, auch wenn von Seiten des Sportclubs an einer weiteren Zusammenarbeit nicht allzu viel Interesse bestehen dürfte.

Der malische Angreifer Dembelé, der ebenfalls 2011 verpflichtet wurde und Freiburg eine Ablöse von rund 2,2 Millionen Euro an Levski Sofia wert war, steht derweil unmittelbar vor einem Engagement in China beim Erstligisten Wuhan Zall. Dembelé, an dem auch der FC Energie Cottbus großes Interesse zeigte, soll nach nur einem Tor in 19 Bundesliga-Spielen für ein Jahr ins Reich der Mitte verliehen werden. Sobald das nötige Visum eingetroffen ist, dürfte der Wechsel auch offiziell werden.

Ivan Santini, der eigentlich auch hätte abgegeben werden sollen, bleibt dagegen nach der erneuten Schulterverletzung von Sebastian Freis zumindest bis zum Sommer in Freiburg. Dann wird der Angreifer nach aktuellem Stand zu seinem Stammverein NK Zadar, von wo der Kroate nur ausgeliehen ist, zurückkehren.

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