In erster Linie erhofft sich der SC Freiburg nach der Winterpause zwar von der Rückkehr der in den letzten Wochen vielen verletzten Spieler einen deutlichen Aufschwung, doch ausgeschlossen ist auch nicht, dass der Sportclub auf dem Transfermarkt zuschlägt und dem Kader von Trainer Christian Streich von außerhalb neue Qualität zuführt.

Besonderes Augenmerk dürfte dabei auf der Offensive liegen, in der von den Neuzugängen bislang nur Admir Mehmedi in Ansätzen überzeugen konnte. Denkbar, dass Freiburg daher einen weiteren Stürmer verpflichtet, wobei in dänischen Medien schon Thomas Dalgaard von Viborg FF mit dem Sportclub in Verbindung gebracht wird. Der 29-Jährige hat sich in den vergangenen Jahren noch einmal deutlich nach vorne entwickelt und aktuell bei 18 Einsätzen in der Superligaen zwölf Tore auf seinem Konto. Weil Viborg finanziell nicht auf Rosen gebettet ist, würde der dänische Erstligist wohl bei einer Offerte im Bereich von umgerechnet 700.000 Euro schwach, wobei diese Summe für Freiburg nach den Transfereinnahmen im Sommer und den Geldern aus der Europa League kein Problem darstellen würde.


Zumindest etwas Geld erhofft man sich in Freiburg außerdem noch vom Verkauf von Garra Dembélé, der im Sommer 2011 als Nachfolger von Torjäger Papiss Demba Cisse für 2,2 Millionen Euro von Levski Sofia verpflichtet wurde, inzwischen aber als Millionen-Flop bezeichnet werden kann. Nachdem der 27 Jahre alte Malier das vergangene Jahr bei Wuhan Zall P.F.C in China verbrachte, steht er seit dem 1. Januar wieder in Freiburg unter Vertrag. Aber vermutlich nicht lange, denn es mehren sich die Anzeichen dafür, dass Dembélé in Kürze zu Levski Sofia zurückkehrt. Von der einst nach Bulgarien überwiesenen Summe kann man in Freiburg allerdings nur träumen.

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