SC Freiburg: Erfolg im Stadion-Streit

Neuer Beschluss zu Lärmschutz steht bevor

Stadionbaustelle des SC Freiburg

Wann rollt der Ball in der neuen Arena? ©imago images/Eibner

Im Herbst schien es kurzzeitig so, als ob der SC Freiburg bei seinem Stadion-Neubau auf eine Katastrophe zusteuerte. Unter Verweis auf den Lärmschutz hatten Anwohner erwirkt, dass am neuen Standort abends ab 20 Uhr und an Sonntagen zwischen 13 und 15 Uhr nicht gespielt werden dürfe.

Der entsprechende Beschluss des Verwaltungssgerichtshofs (VGH) legte allerdings veraltete Werte zu Grunde, wodurch schnell Erleichterung einkehrte. Dennoch schloss sich an die sogenannte Anhörungsrüge des Vereins ein Verfahren an, dass immer noch nicht beendet ist.

Termin noch offen

Zu einem neuen Eilverfahren kommt es erst jetzt, wie es in einer im „kicker“ veröffentlichten Mitteilung des VGH heißt, wann genau, ist jedoch offen. „Ein Termin für die neue Entscheidung lässt sich noch nicht nennen, da die Beteiligten im fortgesetzten Verfahren erneut die Möglichkeit der Stellungnahme haben.“

Bei den Breisgauern, die den Bau des Stadions nie unterbrochen hatten, bis Corona kam, gibt man sich jedenfalls zufrieden.„Wir freuen uns, dass die Anhörungsrüge erfolgreich war und hoffen nun auf eine zügige Fortsetzung des Verfahrens, auf das ich sehr optimistisch blicke“, sagte Finanzvorstand Oliver Leki.

Inwieweit jedoch die aktuelle Krise den Bauplan für das 35.000 Zuschauer umfassende Stadion verzögert, ist noch offen. Eigentlich sollte es schon in diesem Jahr zum Abschluss kommen.