Nach einer Reihe von Abgängen meldet der SC Freiburg nun auch den ersten Neuzugang für die kommende Saison. Von Absteiger SpVgg Greuther Fürth wechselt mit Felix Klaus ein talentierter Offensivmann in den Breisgau und dürfte in erster Linie für die beiden offensiven Außenbahnen eingeplant sein.

Weil der Vertrag des 20-Jährigen in Fürth noch bis 2014 gelaufen wäre, wird eine Ablöse fällig, über die beide Seiten Stillschweigen vereinbarten. Ausschlaggebender Grund dafür, warum Fürth Klaus ziehen lässt, war der drohende ablösefreie Wechsel im nächsten Jahr, wie Präsident Helmut Hack erklärte: „Wir haben lange abgewägt und überlegt ob wir den Transfer durchziehen. Aber die Tatsache, dass wir Felix im nächsten Jahr ablösefrei hätten ziehen lassen müssen und wir ein Transferergebnis aushandeln konnten welches uns zufrieden stellt, hatte wesentlichen Einfluss auf unsere Entscheidung.“

Klaus selbst zeigte sich derweil dankbar für die Ausbildung in Fürth und richtete den Blick gleich nach vorne: „Ich habe tolle Jahre in Fürth erlebt und werde den Verein immer im Herzen behalten. Ich habe in Freiburg die Möglichkeit in der Europa League zu spielen und kann mir damit einen Traum erfüllen.“

Wen Freiburg als nächsten Neuzugang nach Klaus an Land ziehen kann, ist noch offen. Belegt ist aber das Interesse an Mike Hanke, dessen Vertrag bei Borussia Mönchengladbach nicht verlängert wurde. Allerdings hat der Sportclub inzwischen im Werben um den Ex-Nationalstürmer Konkurrenz bekommen. So sollen sich mit dem SV Werder Bremen und dem FC Augsburg auch zwei andere Bundesligisten um Hanke bemühen.

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