Mit Felix Klaus (SpVgg Greuther Fürth) und Vaclav Pilar (VfL Wolfsburg) hat der SC Freiburg für die kommende Saison schon zwei Spieler verpflichtet, die den Abgang von Max Kruse (Borussia Mönchengladbach) und Daniel Caligiuri (VfL Wolfsburg) auf den offensiven Außenbahnen kompensieren könnten. Die Planungen von Trainer Christian Streich scheinen diesbezüglich aber noch nicht abgeschlossen.

Schon im vergangenen Winter wurde der SC Freiburg mehrfach mit Prejuce Nakoulma von Gornik Zabrze in Verbindung gebracht, zu einer Verpflichtung des auf beiden Flügeln einsetzbaren Offensivmannes kam es allerdings wohl wegen der von Seiten des polnischen Erstligisten aufgerufenen Ablöse von mehr als einer Million Euro allerdings nicht.

Nun berichten polnische Medien erneut von einem Freiburger Interesse an dem achtfachen Nationalspieler von Burkina Faso, der in seinem bis 2015 gültigen Vertrag über eine Ausstiegsklausel verfügen soll, die ihm einen Wechsel für 1,25 Millionen Euro ermöglichen würde. Also jene Summe, die Freiburg im Winter vermutlich von einer Verpflichtung abhielt, die der Sportclub aber spätestens mit den Einnahmen aus den Verkäufen von Kruse, Cedrick Makiadi (Werder Bremen) und Johannes Flum (Eintracht Frankfurt) ohne Probleme stemmen könnte.

Ob Freiburg diesmal aber tatsächlich alles in die Waagschale wirft, um den 26-Jährigen in den Breisgau zu locken, ist fraglich. Zudem gibt es mit dem russischen Erstligisten Kuban Krasnodar ein weiteren, sehr finanzkräftigen Konkurrenten im Werben um Nakoulma.

Kommentare