Obwohl sich der SC Freiburg beim 2:0-Erfolg nach Verlängerung in der ersten Runde des DFB-Pokals bei der TSG Neustrelitz sicherlich nicht mit Ruhm bekleckert hat, erscheint die Partie inzwischen in einem etwas anderen Licht, nachdem einige andere Bundesligisten sogar bei unterklassigen klubs ausgeschieden sind.

Dennoch hat die Partie deutlich aufgezeigt, dass die anstehende Saison für die Mannschaft von Trainer Christian Streich, die den Abgang von fünf Stammspielern sichtlich noch nicht verkraftet hat, alles andere als einfach wird. Wohl auch deshalb halten die Verantwortlichen des Sportclub auch noch die Augen offen und würden noch einen neuen Spieler verpflichten, sollte dieser nach Einschätzung von Trainer Streich und den beiden Sportdirektoren Jochen Saier und Klemens Hartenbach der Mannschaft weiterhelfen.

Ein Kandidat ist dabei offenbar weiter der 22 Jahre alte Vladimír Darida vom tschechischen Meister Viktoria Pilsen. Darida hat bislang 13 Länderspiele für Tschechien bestritten und gilt als großes Spielmachertalent, was allerdings auch anderen Klubs bekannt ist. Schon allein dies macht einen Wechsel nach Freiburg unwahrscheinlich und wenn man von der im „Kicker“ genannten Ablöseforderung von sieben bis acht Millionen Euro liest, kann man so gut wie sicher sein, dass Darida nicht nach Freibug kommen wird.

Ohnehin ist offen, ob Pilsen den noch bis 2016 gebundenen Offensivmann vorzeitig freigibt. Sollte der Einzug in die Gruppenphase der Champions League gelungen, würde ein Verkauf wohl frühestens im Winter ein Thema.

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