Schalke 04: Wird Bremen zum Endspiel für Tedesco?

Druck auf den 33-Jährigen steigt

Muss gegen Bremen liefern: Domenico Tedesco. ©Imago/Norbert Schmidt

Am Dienstag hat der FC Schalke 04 mit Jochen Schneider seinen neuen Sportvorstand offiziell vorgestellt. Der Nachfolger des zuvor zurückgetreten Christian Heidel nahm bei der Pressekonferenz gleich Trainer Domenico Tedesco in die Pflicht.

„Ich bin kein Freund von Lippenbekenntnissen. Wir brauchen die Wende, Domenico sieht das genauso. Es macht keinen Sinn zu philosophieren: ‚Was ist wenn‘. Interessant ist nur der kommende Freitag“, richtete der 48-Jährige direkt den Blick auf die kommende Partie gegen Werder Bremen.

Kein langfristiges Bekenntnis zum Trainer

Nach sechs sieglosen Spielen in Serie, aus denen nur zwei Punkte zu Buche stehen, schmolz Schalkes Vorsprung auf den Relegationsplatz auf vier Punkte. Gegen die seit sieben Spielen ungeschlagenen Bremer muss die Mannschaft eine Reaktion auf das 0:4 gegen Düsseldorf zeigen, bei dem sie völlig auseinanderbrach.

„Er ist ein wunderbarer Trainer, ich schätze ihn sehr. Ich bin im offenen Austausch mit ihm“, so Schneider über Tedesco, der ein langfristiges Bekenntnis zum 33-Jährigen aber vermied: „Ich bin ein großer Freund von Kontinuität, aber die darf nicht die Ziele und Erfolge gefährden. Die Mannschaft muss am Freitag ein ganz anderes Gesicht zeigen gegen Werder Bremen.“