Obwohl sich die SpVgg Greuther Fürth in jedem Spiel zahlreiche Chancen erspielt, ziert der Aufsteiger nach 16 Spieltagen gemeinsam mit dem FC Augsburg und lediglich acht Punkten das Tabellenende der Bundesliga. Hauptgrund für die schwache Zwischenbilanz der Franken ist die Angriffschwäche mit nur zehn Toren, die überdies mit Ausnahme eines Treffers von Edu nicht von Stürmern erzielt wurden.

Weder Gerald Asamoah noch Christopher Nöthe, Edu oder Ilir Azemi und der kurz nach seiner Verpflichtung verletzte Djiby Fall konnten sich bislang als Torjäger beweisen, sondern ließen im Gegenteil sogar eine Vielzahl an Torchancen aus.

Sehr wahrscheinlich ist deshalb, dass Fürth in der Winterpause noch einmal auf dem Transfermarkt tätig wird und einen weiteren Angreifer unter Vertrag nimmt. Ein Kandidat erhält nun jedenfalls die Chance, im Probetraining auf sich aufmerksam zu machen und Trainer Mike Büskens von seinen Qualitäten zu Überzeugen. Wie die Kleeblätter mitteilten, trainiert der seit September vereinslose Slowake Filip Sebo heute und morgen mit.

Der 28-Jährige, der in der Jugend für den 1. FC Köln sowie später für Austria Wien spielte und deshalb gut Deutsch spricht, stand im Laufe seiner Karriere auch schon bei den Glasgow Rangers und beim FC Valenciennes in Frankreich unter Vertrag und brächte eine Menge Erfahrung mit. Ob Sebo aber eine sofortige Hilfe für Fürth wäre, ist in Anbetracht der nicht vorhandenen Spielpraxis zumindest fraglich.

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