Seit dem vergangenen Wochenende und der 2:3-Heimpleite gegen Hannover 96 steht der Abstieg der SpVgg Greuther Fürth nun auch rechnerisch fest. Nach einem Jahr im Oberhaus kehren die Franken somit wieder in die 2. Bundesliga zurück, wollen aber gleich wieder oben mitspielen mit dem Ziel auf absehbare Zeit in die erste Liga zurückzukehren.

Deshalb laufen rund um den Ronhof die Planungen für die neue Saison schon auf Hochtouren, wobei schon seit einiger Zeit feststeht, dass Aufstiegshelden wie Heinrich Schmidtgal oder Christopher Nöthe den Verein verlassen werden. Während wahrscheinlich auch Bernd Nehrig von sich aus den Absprung suchen wird, dürfte die SpVgg auch Edgar Prib nicht halten können. Zwar besitzt der Mittelfeldspieler noch einen Vertrag bis 2014, doch möchte Fürth sein Eigengewächs in einem Jahr nicht ablösefrei ziehen lassen.

Aus den Worten von Sportchef Rouven Schröder gegenüber dem „Kicker“ geht jedenfalls recht klar hervor, bei einem entsprechenden Angebot gesprächsbereit zu sein: „Bei allen Spielern, die nur noch ein Jahr Vertrag haben, müssen wir sehen, wie es weitergeht. In drei Wochen kann viel passieren.“ An Interessenten für den 23-Jährigen, der als einer von wenigen Fürthern eine ordentliche Saison spielt, mangelt es nicht, wobei vor allem Eintracht Frankfurt heiß gehandelt wird.

Derweil ist ein Verkauf des erst im Winter verpflichteten und noch bis 2016 unter Vertrag stehenden Nikola Djurdjic, der gerne in der Bundesliga bleiben würde, kein Thema: „Spieler mit langfristigen Verträgen stehen bei uns nicht zur Disposition. Wir wollen Djurdjic nicht verkaufen“, so Präsident Helmut Hack über den kolportierten Wechselwunsch des fünffachen Torschützen.

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