Die SpVgg Greuther Fürth hat knapp drei Wochen nach der Entlassung von Mike Büskens einen neuen Trainer gefunden. Wie das Tabellenschlusslicht der Bundesliga mitteilte, übernimmt ab sofort Frank Kramer das Zepter von Interimscoach Ludwig Preis, der seine Tätigkeit mangels Fußball-Lehrer-Lizenz mit der 0:3-Pleite gegen die TSG 1899 Hoffenheim am Samstag beenden musste.

Kramer wechselt nun ausgerechnet aus Hoffenheim nach Fürth, ist bei den Franken aber kein Unbekannter, nachdem er noch bis Sommer 2011 Trainer der zweiten Mannschaft der SpVgg war. In Hoffenheim hatte der 40-Jährige ebenfalls die U23 unter seinen Fittichen, gab vor Weihnachten aber auch ein glückloses Kurzgastspiel als Interimstrainer bei den Profis.

Fürths Präsident Helmut Hack, der unter anderem auch über Markus Gisdol und Lothar Matthäus nachdachte, machte bei der Präsentation Kramers klar, dass es sich um die Wunschlösung handelt: „Auch wenn es uns nach der Niederlage am Wochenende sehr schwer fällt, müssen wir jetzt nach vorne schauen. Mit Frank holen wir einen Trainer, von dem wir restlos überzeugt sind. Er wird unseren Neuanfang vorantreiben, so dass wir zuversichtlich nach vorne schauen können.“

Kramer selbst weiß um die aktuelle Lage und will sich voll in den Dienst seines alten und neuen Arbeitgebers stellen: „Ich freue mich zum Kleeblatt zurückzukehren. Es ist momentan sicherlich keine leichte Situation, aber wir werden Tag und Nacht arbeiten um das Beste daraus zu machen. Der Verein steht auf gesunden Beinen und deshalb gehe ich die Aufgaben sehr zuversichtlich an. Unser gemeinsamer Weg ist es, mit jungen und talentierten Spielern zu arbeiten, dem ordne ich mich bedingungslos unter.“

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