Auch wenn das 2:2 beim SV Werder Bremen im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Frank Kramer ganz klar als positiv bewertet werden kann, wird es für die SpVgg Greuther Fürth im Kampf um den Klassenerhalt wohl nicht mehr zu einem Happy-End reichen. Im bisherigen Saisonverlauf, in dem in 13 Heimspielen noch kein Sieg gelang, haben die Franken einfach zu viel an Boden verloren, um noch ernsthaft auf Rang 15 oder 16 hoffen zu dürfen.

Deshalb ist man in Fürth längst dabei, die neue Saison in der zweiten Liga zu planen, wobei der Wiederaufstieg aufgrund der beschränkten finanziellen Mittel zwar der Wunsch ist, aber nicht das offizielle Saisonziel sein wird.

Dafür gilt es zunächst ohnehin abzuwarten, mit welchem Kader die SpVgg die neue Spielzeit angehen wird. Während Sercan Sararer den Verein definitiv in Richtung VfB Stuttgart verlässt, dürften auch andere Spieler Angebote erhalten. Spekukationen zufolge zählt dazu Abwehrchef Mergim Mavraj, der ebenfalls mit Stuttgart sowie der TSG 1899 Hoffenheim und dem 1. FSV Mainz 05 in Verbindung gebracht wird.

Gegenüber „Bild“ dementiert der 26 Jahre alte Fürther Kapitän, der zuletzt wegen offener Kritik am eigenen Anhang im Mittelpunkt stand, aber sich derzeit mit einem Wechsel zu befassen: „Da ist absolut nichts dran! Ich habe hier in Fürth Vertrag. Fürth ist und bleibt mein erster Ansprechpartner. Wer sagt, ich wäre mit dem Kopf schon woanders, der irrt. Ich konzentriere mich ausschließlich auf meine Aufgabe hier in Fürth.“

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