Mit acht Punkten nach 16 Spieltagen ziert die SpVgg Greuther Fürth das Tabellenende der Bundesliga und muss im Kellerduell gegen den FC Augsburg am Wochenende unbedingt gewinnen, soll der direkte Klassenerhalt ein halbwegs realistisches Ziel bleiben. Andernfalls würde es für die Kleeblätter wohl nur noch um den Relegationsplatz gehen, doch auch um diesen Kampf erfolgreich bestehen zu können, muss zwangsläufig Verstärkung her.

Wo das größte Problem der Franken liegt, ist bei einem Blick auf die Tabelle unschwer zu erkennen. Während 27 Gegentore noch im Rahmen sind, stellt Fürth mit lediglich zehn eigenen Treffern den schwächsten Angriff der Liga, der auch von Edu nicht verstärkt werden konnte. Der bis zum Jahresende vom FC Schalke 04 ausgeliehene Brasilianer konnte die Erwartungen mit nur einem Tor nicht erfüllen und wird wohl im Januar wieder in Gelsenkirchen seinen Dienst antreten.

Dafür hat Fürth aber offenbar schon einen anderen Stürmer an der Angel. Wie „Bild“ berichtet, steht die SpVgg vor der Verpflichtung des Serben Nikola Djurdjic vom norwegischen Erstligisten FK Haugesund, der zuletzt allerdings für Helsingborg IF in Schweden spielte und dabei nicht nur in den Spielen der Europa League gegen Hannover 96 einen guten Eindruck hinterließ.

Für den 26-Jährigen, mit dessen Verpflichtung sich anscheinend auch Eintracht Frankfurt befasst hat, soll Fürth bereit sein, die vereinseigene Rekordablöse von 1,3 Millionen Euro zu bezahlen.

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