Drei Tage nach der Entlassung von Mike Büskens bereitet sich die Mannschaft der SpVgg Greuther Fürth unter Leitung von Interimscoach Ludwig Preis auf das morgige Spiel gegen Bayer Leverkusen, in dem im zwölften Anlauf endlich der erste Heimsieg gelingen soll, vor.

Unabhängig vom Ausgang der Partie ist aber klar, dass Preis auf dem Trainerposten keine Dauerlösung sein wird und die Franken schon in Bälde einen anderen Coach präsentieren wollen: Feststeht dabei auch, dass kein „Feuerwehrmann“ kommen soll, sondern ein Trainer, der im Falle des Abstiegs auch in der 2. Bundesliga mit dem Aufbau einer neuen Mannschaft betraut werden kann.

Fürths Präsident Helmut Hack erklärte nun in „Bild“, dass kein derzeit vereinsloser Trainer kommen werden, sondern der Wunschkandidat noch bei einem anderen Verein in Lohn und Brot steht: „Wir werden einen Trainer holen, der derzeit noch unter Vertrag steht. Wir haben die Gespräche begonnen. Jetzt gilt es erst mal abzuklären, wer die Möglichkeit hat, zu uns zu kommen.“

Als heißester Kandidat gilt Ralph Hasenhüttl, der beim VfR Aalen noch bis 2014 gebunden ist und aus seiner Zeit als Spieler zwischen 2000 und 2002 das Umfeld in Fürth kennt. Am Rande des Spiels bei Erzgebirge Aue (1:1) am Freitagabend wollte Hasenhüttl zu den Spekulationen aber keine Stellungnahme abgeben.

Kommentare