Bei der SpVgg Greuther Fürth herrscht kurz nach Beginn der Winterpause ein munteres Kommen und Gehen. Während Edu den Verein nach Ablauf seines Leihvertrages wieder in Richtung FC Schalke 04 verlässt und im Gegenzug Kingsley Onuegbu vom SV Sandhausen zurückkehrt, haben die Franken mit Angreifer Nikola Djurdjic von Helsingborgs IF und Defensiv-Allrounder Matthias Zimmermann von Borussia Mönchengladbach auch schon zwei „echte“ Neue unter Vertrag genommen.

Während der eine oder andere weitere Nezugäng zumindest im Bereich des Möglichen ist, könnten auch noch Spieler die Franken verlassen, die in der Hinrunde hinter den Erwartungen zurückgeblieben sind. Zuvorderst gilt dies wohl für Sercan Sararer, der im Aufstiegsjahr noch einer der überragenden Spieler der 2. Bundesliga war, bei 13 Einsätzen in der Bundesliga aber lediglich auf eine Vorlage kam und völlig enttäuschte.

Zudem leistete sich der 23-Jährige mit der Spuckattacke gegen Nürnbergs Kapitän Raphael Schäfer einen nicht zu entschuldigenden Aussetzer, nach dem Fürth dem türkischen Nationalspieler nun wohl schon im Winter, ein halbes Jahr vor Ende seines Vertrages, keine Steine in den Weg legen würde, sollte ein Interessent bereits sein, eine Ablöse zu bezahlen.

Wie schon im Sommer, als Fürth eine Millionenofferte ablehnte, soll auch jetzt wieder Fenerbahce Istanbul in Sachen Sararer vorgefühlt haben. Ein Wechsel zum türkischen Spitzenklub gilt inzwischen als wahrscheinlich. Wahrscheinlicher jedenfalls als dass Sararer auch in der Rückrunde noch das Kleeblatt-Trikot trägt.

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