Nach einer überragenden vergangenen Saison, in der er mit neun Toren und 13 Vorlagen maßgeblich zum erstmaligen Aufstieg der SpVgg Greuther Fürth in die Bundesliga beitragen konnte, galt Sercan Sararer im Sommer als ein potentieller Shooting-Star. Nach zehn Spielen ist um den 22-Jährigen, der in Nürnberg geboren wurde und spanische sowie türkische Wurzeln hat, aber Ruhe eingekehrt.

Bei seinen bisherigen zehn Partien gelang Sararer, der inzwischen neun Länderspiele für die Türkei bestritten hat, lediglich eine Vorarbeit, während der meist auf dem rechten Flügel eingesetzte Offensiv-Allrounder ansonsten in unschöner Regelmäßigkeit enttäuschte und deshalb auch von Präsident Helmut Hack schon kritisiert wurde.

Möglicherweise bereut Hack inzwischen auch seinen Entschluss, millionenschwere Angebote für Sararer im Sommer abgelehnt zu haben, da auch immer deutlicher wird, dass das Fürther Eigengewächs den Verein nach Ablauf seines Vertrages im nächsten Jahr ablösefrei verlassen wird.

Gegenüber „Bild“ ließ Sararers Berater Fritz Popp jedenfalls schon einmal durchblicken, dass die Gespräche mit Fürth über eine Verlängerung wohl nicht von Erfolg gekrönt sein werden: „Die Gespräche liegen auf Eis. Es sieht nicht danach aus, als ob es noch zu einer Einigung kommt. Es ist wie bei jedem Menschen: Man wechselt zu dem Arbeitgeber, der einem das meiste bietet.“

Popp betont aber auch, dass ein Wechsel schon im Winter kein Thema sei und Sararer die Saison in Fürth zu Ende spielen wird.

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