Mit der drei Millionen Euro teuren Verpflichtung von Cedrick Makiadi, der den SC Freiburg dank einer Ausstiegsklausel ein Jahr vor Vertragsende verlassen durfte, hat der SV Werder Bremen die vielleicht größte Baustelle im zentralen Mittelfeld geschlossen. Sportdirektor Thomas Eichin machte deshalb nun gegenüber der „Syker Kreiszeitung“ auch keinen Hehl daraus, dass kein weiteres Spieler für diesen Bereich kommen wird, womit sich die Spekulationen um eine Ausleihe von Moritz Leitner (Borussia Dortmund) ebenso erübrigt haben wie ein Interesse an Linksverteidiger Abdul Rahman Baba (SpVgg Greuther Fürth), der ebenfalls nicht ins Raster von Eichin und dem neuen Coach Robin Dutt passt.

Gesucht wird nun vor allem noch nach einem Innenverteidiger, mit dem sich der Abgang von Sokratis (zu Borussia Dortmund) kompensieren lässt, sowie nach einem Stürmer. Während für die Abwehr noch keine konkreten Namen im Gespräch sind, verlautet aus Italien, dass Werder zu den Interessenten für den Brasilianer Paulinho vom AS Livorno gehört.

Der 27 Jahre alte Angreifer erzielte in der vergangenen Saison in 41 Spielen der Serie B 20 Tore und bereitete 19 weitere Treffer vor. Deshalb haben auch andere Vereine aus Italien wie Sampdoria Genua, Inter Mailand sowie auch der AS Monaco die Fühler nach Paulinho ausgestreckt, dessen Vertrag noch bis 2016 läuft, womit eine Ablöse im Millionenbereich fällig würde. Sehr fraglich, ob Werder tatsächlich konkret in den Poker einsteigen wird.

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