Auch drei Wochen vor Beginn der neuen Saison hat der SV Werder Bremen im Angriff nicht wirklich viele Alternative. Neben Nils Petersen, der nach der Leihe im vergangenen Jahr nun vom FC Bayern München fest verpflichtet wurde und als einziger Stürmer gesetzt ist, stehen abgesehen vom Langzeitverletzten Denni Avdic und dem noch immer schwer einzuschätznden Joseph Akpala nur die beiden Talente Niclas Füllkrug und Johannes Wurtz im Aufgebot.

Obwohl die beiden durchaus ordentliche Ansätze zeigten, wäre es zweifellos riskant, ohne weiteren gestandenen Stürmer in die neue Saison zu gehen, auch wenn die Verantwortlichen um Trainer Robin Dutt und Sportdirektor Thomas Eichin die Hoffnung hegen, dass der Nigerianer Akpala in seinem zweiten Jahr an der Weser durchstartet.

Doch aller Voraussicht nach dürfte noch ein zusätzlicher Angreifer kommen, wobei neben dem zu teuren Isländer Alfred Finnbogason vom SC Heerenveen auch der in italienischen Medien mit Bremen in Verbindung gebrachte Nicola Sansone von der Kandidatenliste gestrichen werden kann. Der beim FC Bayern München ausgebildete U-21-Nationalstürmer Italiens vom FC Parma ist laut Eichin kein Thema.

Gleiches gilt aktuell für Lucas Barrios, wie Eichin gegenüber „Bild“ unter Hinweis auf dessen ungeklärte Vertragssituation erklärte: „Es ist immer noch nicht klar, ob er wirklich ablösefrei wechseln kann. Solange dies nicht feststeht, müssen wir uns nicht weiter mit ihm beschäftigen.“

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