Einen Tag nach dem 1:1 gegen den 1. FC Nürnberg zum Abschluss einer durchwachsenen Hinrunde hat der SV Werder Bremen auf dem Transfermarkt zugeschlagen und mit Mateo Pavlovic einen Innenverteidiger verpflichtet, der die durch den Abgang von Francois Affolter entstehende Lücke in der Defensive schließen soll.

Doch Pavlovic soll nicht nur Lückenfüller sein, sondern auch in den Kampf um die Stammplätze eingreifen und damit den Druck auf Sebastian Prödl, Sokratis und Assani Lukimya erhöhen. Der 22-Jährige wechselt für eine kolportierte Ablöse von 1,2 Millionen Euro vom NK Zagreb an die Weser und unterschrieb einen Vertrag bis 2016.

Weil neben Werder auch der FC Parma Interesse an dem 1,96 Meter großen U21-Nationalspieler Kroatiens zeigte, war Handlungsbedarf geboten und weil die Rückhehr von Affolter in die Schweiz im Winter schon länger feststand, schlug der SV Werder nun zu: „Durch den Abgang von Francois Affolter war die Gelegenheit günstig, ihn jetzt zu verpflichten. Mit Mateo haben wir einen Spieler, der unseren Kader mit seinen Qualitäten verbessern wird“, so Trainer Thomas Schaaf gegenüber „Bild“.

Unterdessen verlautete aus Italien, dass Werder auch Interesse an einer Ausleihe von Marko Livaja haben soll. Livaja ist wie Pavlovic Kroate und gilt als eines der größten Talente des Landes. Bei Inter Mailand kommt der 19-jährige Angreifer aber noch nicht recht zum Zug und könnte verliehen werden, um bei einem anderen Klub Spielpraxis zu sammeln.

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