Auch wenn beim SV Werder Bremen am Donnerstag mit dem 6:0-Kantersieg im Test bei Drittligist Rot-Weiß Erfurt der Knoten geplatzt sein könnte, gibt es dennoch kaum Zweifel daran, dass der im vergangenen Jahr nur knapp am Abstieg vorbeigeschrammte Traditionsklub von der Weser im Angriff noch Verstärkung benötigt.

Aktuell ist lediglich der nach der vorhergehenden Ausleihe vom FC Bayern München gekaufte Nils Petersen eine verlässliche Größe im Werder-Angriff, während die außerdem für die Mittelstürmerposition im Kader stehenden Denni Avdic und Joseph Akpala den Beweis ihrer Klasse bislang noch schuldig geblieben sind. Insbesondere den zuletzt an den niederländischen Klub PEC Zwolle verliehenen Avdic würde Werder gerne auch noch abgeben.

Nachdem Manager Thomas Eichin in „Bild“ klar gemacht hat, dass noch ein oder zwei hochkarätige Neuzugänge kommen sollen, liegt der Schluss, dass der Fokus dabei auf den Angriff gerichtet ist, nahe. Und nach Informationen der „Bild“ scheint es nun auch einen konkreten Kandidaten zu geben. Zumindest soll Werder am gestrigen Samstag Philipp Hosiner von Austria Wien im Spitzenspiel der österreichischen Bundesliga bei Red Bull Salzburg beobachtet haben.

Allerdings ist Bremen bei weitem nicht der einzige Klub, der den amtierenden Torschützenkönig der Alpenrepublik auf dem Zettel hat. So gilt auch die TSG 1899 Hoffenheim, die vor wenigen Wochen nicht dazu bereit war, fünf Millionen Euro für Hosiner zu bezahlen, ebenso als Interessent wie der FC Everton und Crystal Palace aus der englischen Premier League. Ob er die Wiener Austria überhaupt verlässt, will der 24-Jährige aber erst Ende August nach den Play-Offs zur Champions League entscheiden.

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