Der SV Werder Bremen steht nach zwei Siegen zum Auftakt der neuen Saison und den beiden anschließenden Niederlagen vor richtungsweisenden Wochen. Schon die Partie am Samstag gegen Eintracht Frankfurt könnte zeigen, wohin der Weg des Traditionsklubs von der Weser führt, wobei das Team von Trainer Robin Dutt sich gegenüber dem katastrophalen Auftritt beim 1:4 im Testspiel gegen den FC St. Pauli vergangene Woche beträchtlich steigern muss.

Nicht mithelfen kann dabei Zlatko Junuzovic, der wegen einer Stressreaktion im unteren Fußbereich schon die beiden Länderspiele mit Österreich gegen Deutschland und Irland verpasst hat und nun auch Bremen nicht zur Verfügung steht. Nach Einschätzung von Trainer Dutt wird es „sicherlich eine Zeit dauern“, bis der laufstarke Mittelfeldspieler, der zu den besseren Werder-Spielern in der noch jungen Saison zählte, wieder auflaufen kann.


Sicher spielen wird gegen Frankfurt dagegen Sebastian Mielitz, der die unumstrittene Nummer eins im Bremer Tor ist, auch wenn von außen immer wieder Kritik am 24 Jahre alten Schlussmann laut wird. Allerdings genießt Mielitz im Verein die volle Rückendeckung, wie Manager Thomas Eichin nun nochmals klar unterstrich, als Spekulationen über eine Rückkehr des bei der TSG 1899 Hoffenheim ausgemusterten Tim Wiese aufgekommen sind.

Mielitz selbst ließ sich davon indes nicht beeindrucken und störte sich auch nicht an den Sprechchören der Werder-Fans für Wiese beim Abschiedsspiel von Torsten Frings: „Es freut mich für Tim. Er hat in Bremen große Verdienste gehabt. Es ist doch normal, dass die Fans bei einem solchen Spiel eben ihre Helden feiern. Ich würde das nicht so hoch hängen.“

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