Mit dem gestrigen 2:3 gegen den SC Freiburg haben die Hoffnungen des SV Werder Bremen auf die Qualifikation für die Europa League nach zuvor zwei Siegen in Folge wieder einen Dämpfer erhalten. Dem Nordklub droht nun mehr denn je das dritte Jahr ohne Teilnahme am Europapokal in Serie, was möglicherweise zu weiteren finanziellen Einschnitten und somit zum Verkauf von Leistungsträgern führen könnte.

Ein Spieler, der viel Geld in die Bremer Kassen spülen könnte, wäre Marko Arnautovic, an dem Dynamo Kiew großes Interesse bekundet und dessen Vertrag im Sommer 2014 ausläuft. Klar ist, dass der ukrainische Spitzenklub den österreichischen Nationalspieler am liebsten sofort haben möchte und aufgrund des in der Ukraine noch geöffneten Transferfensters auch noch neue Akteure unter Vertrag nehmen dürfte.

Wie der neue Werder-Manager Thomas Eichin im Sportstudio bestätigte, gab es am Donnerstagabend ein Treffen mit Vertretern aus Kiew, doch eine Einigung sei noch nicht erzielt worden. Zudem will Eichin zunächst genau ausloten, wass Arnautovic selbst möchte, wie er in „Bild“ betont: „Was der Spieler will, weiß ich nicht im Ganzen. Ich werde mich mit ihm in den nächsten Tagen unterhalten.“

Weil Kiew dem Offensiv-Allrounder angeblich drei Millionen Euro netto pro Jahr bieten soll, würde es nicht verwundern, wenn Arnautovic seinen Wechselwunsch äußert. Werder würde ein Verkauf des 23-Jährigen dann mit rund acht Millionen Euro versüßt.

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