In der vergangenen Saison hakte es beim SV Werder Bremen zwar an allen Ecken und Enden, doch besonders hervor stach neben Problemen im defensiven Mittelfeld die Abschlussschwäche, die Nils Petersen als einziger halbwegs treffsicherer Torschütze auch nicht beheben konnte, zumal der inzwischen fest vom FC Bayern München verpflichtete Angreifer gerade in der Rückrunde auch Ladehemmung hatte.

Weil weder dem schon als Fehlgriff eingestuften Joseph Akpala noch Youngster Niclas Füllkrug und schon gar nicht dem zuletzt zu PEC Zwolle nach Holland verliehenen Denni Avdic zugetraut wird, zum zuverlässigen Goalgetter zu werden, will und muss der SV Werder in der Abteilung Attacke noch weiter nachbessern.

Wie nun der britische „Guardian“ berichtet, spielt in den Bremer Überlegungen dabei offenbar der tschechische Nationalstürmer Matej Vydra eine Rolle. Der 21-Jährige, der in der abgelaufenen Saison von Udinese Calcio an den englischen Zweitligisten FC Watford verliehen war und in 44 Spielen 22 Tore erzielte sowie neun Treffer vorbereitete, gilt als hochveranlagt, befindet sich aber auch im Visier von Premier-League-Aufsteiger Crystal Palace und dem FC Fulham, die über ähnliche oder vielleicht noch größere finanzielle Mittel verfügen als der SV Werder.

Ob Udinese den siebenfachen Nationalspieler, der 2010 von Banik Ostrava verpflichtet wurde und nun noch einen Vertrag bis 2014 besitzt, aber überhaupt abgeben wird, ist fraglich.

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