Ein knappes Jahr nach seinem schweren Autounfall am 28. September 2012 auf dem Weg zum Training befindet sich Boris Vukcevic auf dem Weg der Besserung. Der Mittelfeldspieler der TSG 1899 Hoffenheim macht nach Angaben seiner Eltern Sonja und Dragan, die sich in einem Interview mit der „dpa“ zum Gesundheitszustand ihres 23 Jahre alten Sohnes äußerten, stetig Fortschritte.

Vukcevic gehe es „den Umständen entsprechend gut“, doch von seinem alten Leben ist der Junioren-Nationalspieler noch ein gutes Stück entfernt. „Er ist frohen Mutes, sehr motiviert und macht gute Fortschritte. Aber man darf nicht vergessen, dass er sehr schwere Verletzungen erlitten hat und der Weg zurück für ihn noch immer sehr weit ist“, so Vukcevics Eltern.

Ob der in der Offensive flexibel einsetzbare Profi, der trotz seines jungen Alters schon 78 Bundesliga-Spiele auf dem Buckel hat, jemals wieder auf der ganz großen Fußballbühne zu sehen sein wird, steht jedoch in den Sternen. Laut seinen Eltern ist es aktuell „zu früh, um seriöse Prognosen aufzustellen.“

Ohnehin genießt die Rückkehr auf den Fußballpaltz und damit unweigerlich auch in die Öffentlichkeit Familie Vukcevic zufolge nicht die höchste Priorität: „Boris ist nicht nur Fußballspieler, er ist auch ein Mensch. Boris hat ein Recht auf seine Privatsphäre. Es ist aber denkbar, dass er schon in zwei Wochen ins Stadion gehen will. Es kann aber auch noch eine Zeit dauern.“

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