Groß waren die Erwartungen, als die TSG 1899 Hoffenheim im Sommer nach langem Ringen die Verpflichtung von Joselu bekannt gab. Der Neuzugang von Real Madrid, für den Hoffenheim immerhin sechs Millionen Euro auf den Tisch gelegt hat, sollte mit einem halben Jahr Verspätung in die Fußstapfen des im Winter zum VfB Stuttgart gewechselten Vedad Ibisevic treten und zusammen mit Eren Derdiyok, der von Bayer Leverkusen losgeeist wurde, für die nötigen Tore sorgen.

Während der Schweizer Derdiyok noch immer nicht wirklich im Kraichgau angekommen ist, zeigt die Tendenz bei Joselu inzwischen deutlich nach oben. Nach schwierigem Start erzielte der 22-Jährige am Freitag beim 3:3 gegen die SpVgg Greuther Fürth seine Saisontreffer Nummer zwei und drei und scheint zu der erhofften Verstärkung werden zu können.

Im Interview mit „Goal.com“ konnte sich der in Stuttgart geborene Spanier aber nicht wirklich über seinen ersten Bundesliga-Doppelpack freuen: „Die Enttäuschung ist schon sehr groß, auch wenn ich froh bin, dass ich zu Hause treffen konnte. Es überwiegt jedoch der Frust, dass die Mannschaft auf unglückliche Weise zwei Punkte verloren hat.“

Grundsätzlich ist der Angreifer sowohl für seine persänliche als auch für die Zukunft der TSG aber sehr optimistisch: „Ich bin gut im System angekommen. Die ganze Mannschaft muss noch an Details arbeiten, dann wird es auch besser laufen.“

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