In den letzten Spielen der vergangenen Saison hatte Sejad Salihovic großen Anteil daran, dass die TSG 1899 Hoffenheim den fast schon besiegelt scheinenden Abstieg doch noch abwenden konnte. Erinnert sei nur an die beiden verwandelten Elfmeter des Bosniers beim 2:1-Erfolg am letzten Spieltag bei Borussia Dortmund, der überhaupt den Weg in die Relegation ebnete.

Für die in zwei Wochen beginnende Saison verwundert es daher nicht, dass der 28-Jährige weiter als feste Größe eingeplant ist und im Team von Trainer Markus Gisdol weiterhin eine wichtige Rolle spielen soll.

Nach Informationen der „Bild“ soll Hoffenheim dem Mittelfeldspieler aber dennoch die Zusage gegeben haben, bei einem guten Angebot gehen zu dürfen. Eine Offerte des türkischen Klubs Kasimpasa fällt nun aber nicht in diese Kategorie bzw. hat die Hoffenheimer Verantwortlichen laut Sportdirektor Alexander Rosen gar nicht erreicht: „Uns lag zu keinem Zeitpunkt eine Kontakt-Anfrage seitens eines interessierten Clubs vor, geschweige denn ein Angebot.“

Das ist laut „Bild“ auch korrekt, da sich Kasimpasa wohl direkt an Salihovic gewandt hat, der sich nun aber zu Hoffenheim bekennt: „Etwas Neues könnte schon mal reizen. Doch es müsste alles passen. Daran denke ich jetzt nicht. Ich bin hier und will der Mannschaft helfen.“

Ganz überzeugend klingen die Worte des Spielgestalters aber nicht. Bleibt abzuwarten, was passiert, wenn Kasimpasa am Ball bleibt.

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