Mit vier Toren und vor allem bemerkenswerten zehn Torvorlagen ist Kevin Volland eine der wenigen positiven Erscheinungen in einer desaströsen Saison der TSG 1899 Hoffenheim. Der im vergangenen Sommer vom TSV 1860 München in den Kraichgau gekommene Offensivmann, der sowohl im Angriff als auch in der offensiven Dreierreihe auf allen Positionen spielen kann, hat sich in der Bundesliga auf Anhieb durchgesetzt und muss selbst im Falle des Abstiegs mit der TSG nicht um seine persönliche Zukunft fürchten.

So mehren sich die Interessenten an dem 20 Jahre alten Junioren-Nationalspieler, wobei Eintracht Frankfurt schon länger heiß gehandelt wird und nun von der gewöhnlich gut unterrrichteten Webseite „fohlen-hautnah.de“ auch Borussia Mönchengladbach ins Gespräch gebracht wird. Dass Gladbach ein Auge auf Volland geworfen hat, wäre jedenfalls gut nachvollziehbar, suchen Trainer Lucien Favre und Sportdirektor Max Eberl mit Blick auf die kommende Saison doch einem schnellen und beweglichen Angreifer als Partner von Luuk de Jong, der eher den Typ Strafraumstürmer verkörpert.

Allerdings müssen alle Interessenten in Verhandlungen mit Hoffenheim treten, wo Vollands Vertrag ohne Ausstiegsklausel noch bis 2015 läuft und auch für die 2. Bundesliga Gültigkeit besitzt. Weil TSG-Manager Andreas Müller zuletzt mehrfach betont hat, den schnellen Linksfuß auch in der zweiten Liga halten zu wollen, müssten andere Vereine schon gute finanzielle Argumente vorbringen, um Volland loseisen zu können.

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