Die TSG 1899 Hoffenheim ist bei der Suche nach einem neuen Angreifer noch nicht entscheidend vorangekommen. Wunschkandidat Philipp Hosiner von Austria Wien scheint jedenfalls nicht zu bekommen zu sein, nachdem der österreichische Meister inzwischen offiziell mitteilte, die Verhandlungen abgebrochen zu haben.

Austrias Sportvorstand Thomas Parits erklärte auf der offiziellen Homepage des Vereins jedenfalls, dass Hoffenheim die von der Austria gestellten Bedingungen nicht akzeptieren wollte: „Sie haben nein gesagt und uns andere Vorschläge unterbreitet, mit denen wir nicht einverstanden sind. Fakt ist, wir hatten eine Deadline bis Dienstag, 24.00 Uhr, gesetzt. Sie haben unser Angebot nicht angenommen und wir wollen nicht mehr nach verhandeln. Die Frist ist verstrichen, demnach ist das Thema für mich vom Tisch.“

Hosiner selbst, mit 32 Treffern in der abgelaufenen Saison amtierender Torschützenkönig der österreichischen Bundesliga, glaubt indes, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist: „Vielleicht ist es auch Verhandlungstaktik von Herrn Parits, das ist man ja gewohnt von ihm. Das war nicht anders, als ich von der Admira zur Austria gewechselt bin. Deshalb bin ich davon ausgegangen, dass es so verlaufen wird“, so der 24 Jahre alte Angreifer bei „Sky“.

Sauer auf die Austria ist Hosiner, für den zunächst eine Ablöse von fünf Millionen Euro im Raum stand, indes nicht: „Ich bin nicht enttäuscht, ich habe damit gerechnet, dass die Verhandlungen sehr, sehr schwierig werden. Auch wenn die Verhandlungen abgebrochen wurden, ist trotzdem noch Zeit. Nichtsdestotrotz werde ich mich auf die Austria konzentrieren und freue mich darauf.“

Von Hoffenheimer Seite gibt es zu der Personalie bislang keinen offiziellen Kommentar. Somit ist offen, ob dder Bundesliga-Sechzehnte der abgelaufenen Saison noch einen neuen Anlauf unternehmen wird.

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