TSG Hoffenheim: Neuer Trainer gefunden

Alfred Schreuder übernimmt zur Saison 2019/20

Erik ten Haag an der Seite von Alfred Scheurer

Viele Erfahrungen gesammelt: Alfred Schreuder (r.) ist momentan Co-Trainer von Erik ten Haag bei Ajax (l.). ©Imago/Pro Shots

Es wurde viel spekuliert über den neuen Trainer der TSG Hoffenheim zur kommenden Saison, also den Mann, der die Mannschaft nach dem Abgang von Julian Nagelsmann zu RB Leipzig übernimmt. Salzburgs Trainer Marco Rose und Kiels Trainer Tim Walter waren die am häufigsten genannten Kandidaten.

Am heutigen Dienstag nun gaben die Hoffenheimer ihren neuen Coach ab der Saison 2019/20 bekannt und lieferten dabei eine Überraschung: Alfred Schreuder, den wohl nur wenige Experten auf dem Zettel hatten, übernimmt im Kraichgau.

Guter Eindruck

Mit Schreuder kommt ein alter Bekannter zurück. Der heute 46-Jährige agierte bereits von Oktober 2015 bis Anfang 2018 im Kraichgau als Co-Trainer, erst unter Huub Stevens, danach unter Julian Nagelsmann.

Die Gegebenheiten bei der TSG kennt er also bestens, was bei der Entscheidung zugunsten des gebürtigen Barnevelders eine Rolle spielte. „Alfred kennt unsere Strukturen und den Großteil des Teams, außerdem hat er durch seine hervorragende Expertise sowie eine strategische, klare und kommunikative Art maßgeblich zum Erfolg der vergangenen Jahre beigetragen“, so der Direktor der Profifußballabteilung Alexander Rosen auf der Vereinshomepage.

Laut Gesellschafter Dietmar Hopp habe Schreuder bei seinem ersten Engagement im Kraichgau „auch menschlich einen bleibenden Eindruck hinterlassen.“

Erfolg bei Ajax

Nach der von Rosen angesprochenen Erfolge mit der TSG folgte Anfang 2018 die Trennung, nachdem Schreuder um eine Auflösung seines Vertrages bat, um zu seiner Familie in den Niederlanden zurückkehren zu können.

Dort agiert er momentan als Co-Trainer von Erik ten Haag bei Ajax Amsterdam und feierte mit dem Team vor allem international Erfolge, wie den Sieg im Achtelfinale der Champions League bei Real Madrid und dem damit verbundenen Viertelfinal-Einzug.

Auf seine Aufgabe zur kommenden Saison blickt Schreuder, der laut Hopp bereits von Anfang an zu den Favoriten auf den vakanten Trainerposten zählte, in freudiger Erwartung voraus: „Ich bin voller Ehrgeiz, als Cheftrainer hier nun weitere, eigene Akzente zu setzen und die jüngste Erfolgsgeschichte fortzuschreiben.“