TSG Hoffenheim: Sturmpuzzle für Schreuder

Drei Stammspieler fallen aus

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Freitag, 15.05.2020 | 10:09
Ilhas Bebou von der TSG Hoffenheim

Auf Ilhas Bebou ruhen die meisten Sturm-Hoffnungen der TSG. ©Imago images/Jan Huebner

Dien TSG Hoffenheim muss zum Auftakt in die Restsaison gegen Hertha BSC antreten. Dabei gibt es neben den durch die Umstände gegebenen Schwierigkeiten auch Probleme personeller Natur.

Die Angreifer Andrej Kramaric, Sargis Adamyan und Ishak Belfodil fallen nach wie vor aus, aller Voraussicht nach nicht nur für dieses Wochenende. Kramaric laboriert an Kniebeschwerden, die ihn immer wieder behindern, Belfodil und Adamyan sind noch im Aufbau nach Verletzungen. Monas Dabbur ist zwar wieder genesen, für 90 Minuten wird es aber nicht reichen.

Bebou und wer noch?

Trainer Alfred Schreuder ist also gefragt. Der Holländer ist aber optimistisch. „Wir haben noch genügend Spieler im Kader, die torgefährlich sind und Treffer erzielen können“, sagte er auf der virtuellen Pressekonferenz.

An wen genau er dabei denkt, ist fraglich. Mit 35 Toren gehört 1899 nicht gerade zu den gefährlichsten Mannschaften in der Liga. Außer Kramaric und Adamyan hat kein Spieler mehr als vier Treffer erzielt.

Es wird also improvisiert werden. Erster Kandidat für die Sturmspitze ist ohne Zweifel Ilhas Bebou. Der schlaksige Offensivmann hat schon mehrfach im Zentrum gespielt, traf immerhin dreimal. Setzt Schreuder auf zwei Spitzen, könnte Christoph Baumgartner aus dem Mittelfeld nach vorne rücken. Der Österreicher half hier auch schon in der Vergangenheit aus, verzeichnet zudem immerhin sieben Scorerpunkte.

Eine letzte Option wäre Jacob Bruun Larsen. Im Winter kaum im Kraichgau angekommen, wurde der Däne durch die Unterbrechung daran gehindert, sich weiter an die Mannschaft heranzuarbeiten. Beim BVB wurde auch er schon in zentraler Offensiv-Rolle eingesetzt.