Union Berlin: Schlotterbeck kommt

Abwehrspieler vom SC Freiburg ausgeliehen

Keven Schlotterbeck vom SC Freiburg

Keven Schlotterbeck zeigte in der vergangenen Saison sein Potential. ©Imago images/Karina Hessland

Der 1. FC Union Berlin hat für die kommende Spielzeit Abwehrspieler Keven Schlotterbeck vom SC Freiburg ausgeliehen. Der 22-Jährige durfte in der vergangenen Saison bereits neun Partien für die Breisgauer bestreiten, acht davon in der Startelf.

Der Innenverteidiger stammt nicht aus dem renommierten NLZ der Freiburger, sondern machte seinen Weg über kleinere Vereine wie die TSG Backnang in die U23 des SFC. Sein Bruder Nico wechselte zeitgleich in die dortige U19.

Linker Fuß als Trumpf

„Ich bin überzeugt, dass der Schritt zum 1. FC Union Berlin der richtige für mich ist. Mein persönliches Ziel ist es, so viel Spielpraxis und Erfahrung wie möglich zu sammeln, und der Mannschaft zu helfen, wo ich kann. Ich habe viel Positives über den Verein gehört und bin der Meinung, dass Union genau das richtige Umfeld bietet, um die nächsten Schritte zu gehen“, begründete Keven Schlotterbeck den Wechsel.

„Er ist jung, hoch talentiert und konnte sein Können bereits auf höchstem Niveau in der Bundesliga unter Beweis stellen. Keven war unser Wunschspieler auf dieser Position und kann unser Spiel als Linksfuß flexibler gestalten“, erklärt Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball bei den Köpenickern die Beweggründe des Vereins.

Der starke linke Fuß des gebürtigen Weinstädters könnte ihm tatsächlich einige Einsatzzeit verschaffen. Trainer Urs Fischer ließ in der Aufstiegssaison mit Florian Hübner und Marvin Friedrich meist zwei Rechtsfüße auflaufen, letzterer wechselt bekanntlich zum FC Augsburg.

Einen Linksfuß an seiner Stelle zu installieren, wäre die optimale Lösung, doch mit Michael Parensen, der in der vergangenen Spielzeit nur Ergänzungsspieler war, gab es bisher nur einen Verteidiger dieser Kategorie im Kader.