Union Berlin will von Europa nichts wissen

Fischer sieht jedoch gute Entwicklung

Autor: Simon Thijs Veröffentlicht: Montag, 23.11.2020 | 16:30
Urs Fischer von Union Berlin

Urs Fischer findet eine Ziel-Korrektur verfrüht. ©Imago images/Sportfoto Rudel

Acht Spiele, nur eine Niederlage, drei Siege in Serie: Bei Union Berlin ist der Saisonstart mehr als gelungen. Auf Rang fünf liegend lassen die Köpenicker derzeit Klubs wie Gladbach, Wolfsburg oder Lokalrivale Hertha hinter sich.

Alles nur eine Momentaufnahme, will Trainer Urs Fischer aber in aller Deutlichkeit klarstellen. Fragen nach einer möglichen Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb beantwortete der Schweizer bei einer online Fragerunde unwirsch.

„Wenn Ihr davon sprechen wollt, könnt Ihr das tun. Aber legt uns das nicht in den Mund“, wird Fischer von t-online.de zitiert, bezeichnete Gedanken an Europa sogar als „doof und dumm“. Erst wenn der Klassenerhalt perfekt sein, wolle er über neue Ziele reden.

Konstanz trotz personeller Probleme

Die Entwicklung sei dennoch positiv, erkennt auch der Übungsleiter die Leistung seiner Elf an. Diese ist umso erstaunlicher, als das die Mannschaft immer wieder von Ausfällen geplagt wird.

Im Angriff fehlen Anthony Ujah und Joel Pohjanpalo. Im Mittelfeld kam Sebastian Griebeck nach Ausfall von Christian Gentner gegen Köln zu seinem zweiten Startelfeinsatz, nur um selbst nach einer halben Stunde verletzt runter zu müssen. Glück für Union, dass Grisch Prömel soeben wieder genesen war und auf der Bank saß.

Er wird nun mit Robert Andrich wohl oder über auf der Doppelsechs gegen Frankfurt über die volle Distanz gehen müssen, wenn sich nicht die Probleme von Griesbeck als weniger schlimm herausstellen.