Nach bislang sieben Neuzugängen, von denen alle das Potential haben, zur Verstärkung zu werden, sind die Kaderplanungen des VfB Stuttgart in Sachen Neuverpflichtungen weitgehend abgeschlossen, auch wenn sich Trainer Bruno Labbadia sicher nicht dagegen wehren würde, wenn noch das eine oder andere Schnäppchen möglich wird.

Doch während es in dieser Hinsicht abgesehen von vagen Spekulationen um den nigerianischen Linksverteidiger Elderson nichts Konkretes gibt, laufen zugleich Bemühungen, den durch die Neuzugänge sehr groß gewordenen Kader wieder zu verschlanken. Kandidaten für einen Wechsel gibt es einige. Neben Tamas Hajnal, an dem sich das Interesse bislang aber in Grenzen hält, soll vor allem Cristian Molinaro als einer der Besserverdiener nach Möglichkeit noch abgegeben werden. Für den italienischen Außenverteidiger interessiert sich neben dem französischen Erstliga-Aufsteiger AS Monaco nun auch der AS Livorno.

Unterdessen verlautet aus Frankreich, dass sich Olympique Lyon um Vedad Ibisevic bemühen soll, der indes eigentlich nicht zum Verkauf steht. Sicher ist, dass der VfB angesichts des noch bis 2016 datierten Vertrages mit dem bosnischen Nationalspieler in jedem Fall am längeren Hebel sitzen. Sollte der französische Spitzenklub aber viel Geld auf den Tisch legen, ist nicht ausgeschlossen, dass man sich in Stuttgart zumindest mit der Offerte beschäftigen würde, stehen doch für das von Trainer Labbadia zumeist praktizierte 4-2-3-1 mit Neuzugang Moa Abdellaoue und dem wieder fitten Cacau noch zwei andere Hochkaräter parat. Wahrscheinlich ist ein Verkauf von Ibisevic aber nicht.

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