VfB Stuttgart: Blick auf die Relegation

Verbleibende Spiele als Vorbereitung

Nicolas Gonzales vom VfB Stuttgart gegen Marco Caligiuri von Schalke 04

Schöpft der VfB am letzten Spieltag gegen Schalke Mut? ©Imago images/Sportfoto Rudel

Durch die Niederlage bei Hertha BSC und das wesentlich schlechtere Torverhältnis gegenüber Schalke 04 kann der VfB Stuttgart den direkten Klassenerhalt nicht mehr erreichen. Da aber nicht davon auszugehen ist, dass Nürnberg und Hannover ihre beiden verbleibenden Spiele gewinnen, ist zumindest der Relegationsrang so gut wie sicher. Dementsprechend fokussieren sich die Schwaben schon auf die Entscheidungsspiele.

Mit Momentum gegen den Zweitligisten?

„Nun heißt es, den Platz abzusichern, damit wir in die Verlängerung gehen können und dann in der Relegation den Ligaverbleib klarmachen,“ bringt Marc Oliver Kempf auf der Homepage des VfB zwar noch einmal den rechnerisch fehlenden Punkt ins Spiel.

Mannschaftskollege Dennis Aogo hofft dagegen vor allem auf einen mentalen Fortschritt in den verbleibenden Liga-Spielen: „Wir müssen weiter hart und konzentriert arbeiten, damit wir in den nächsten beiden Spielen Ergebnisse holen, durch die wir mit Selbstvertrauen in die Relegationsspiele gehen.“ 

Das Momentum ist tatsächlich kein unwichtiger Faktor in der Relegation zur Bundesliga wie die Statistik ausweist. Von den acht Erstligisten, die seit 2009 die Relegation siegreich überstanden, war der HSV 2014 das einzige Team, das an den letzten beiden regulären Spieltagen keinen Punkt holte.

So tut der VfB gut daran, schon in der nächsten Partie gegen Wolfsburg ein Erfolgserlebnis zu feiern. Ein Heimsieg würde auch noch einmal die Fans hinter die Mannschaft bringen, die in den beiden Entscheidungsspielen ein entscheidender Faktor werden können.