Dass der Kader des VfB Stuttgart in der laufenden Saison zu klein ist und so der lange Zeit andauernden Dreifachbelastung aus Bundesliga, Europa League und DFB-Pokal nicht gewachsen sein konnte, ist hinlänglich diskutiert worden. Weil die Schwaben mit einem Sieg im DFB-Pokalhalbfinale gegen den SC Freiburg und einem gleichzeitigen Weiterkommen des FC Bayern München gegen den VfL Wolfsburg, was beides nicht unwahrscheinlich ist, erneut für die Europa League qualifiziert wären, wissen die Verantwortlichen um Sportdirektor Fredi Bobic, was zu tun ist.

Nachdem auch vom Vorstand verlautete, in diesem Sommer mehr Geld in die Hand nehmen zu wollen als im vergangenen Jahr, ist mit einigen Verstärkungen sowohl in der Spitze als auch in der Breite zu rechnen, wobei der VfB sicherlich in erster Linie auf noch nicht fertige Spieler mit Potential bauen wird. Mit Thorsten Kirschbaum (Energie Cottbus) und Sercan Sararer (SpVgg Greuther Fürth) wurden schon die ersten beiden, die in diese Kategorie fallen, für die neue Saison ablösefrei verpflichtet und Nummer drei könnte in Kürze folgen.

So berichten die „Stuttgarter Nachrichten“, dass sich der VfB intensiv um Daniel Schwaab von Bayer Leverkusen bemühen soll und mit dem 24-Jährigen in sehr aussichtsreichen Gesprächen stehen soll. Schwaab, der sowohl innen als auch rechts verteidigen kann, ist in Leverkusen mit seinen Einsatzzeiten nicht zufrieden und strebt deshalb nach Vertragsende im Juni einen Wechsel an. Gut möglich, dass es den ehemaligen Freiburger wieder in Richtung Süden, diesmal zum VfB, zieht.

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