Nachdem sich Cacau vor einigen Wochen einen Kreuz- und Innenbandriss im Knie zugezogen hat und der Zeitpunkt der Rückkehr des Deutsch-Brasilianers nach aktuellem Stand noch nicht abzuschätzen ist, muss der VfB Stuttgart darauf hoffen, dass mit Vedad Ibisevic der einzig verbliebene echte Angreifer gesund bleibt.

Um auf Dauer nicht davon abzuhängen, dass der bosnische Nationalstürmer gesund und in Form bleibt, denken die Verantwortlichen der Schwaben konkret darüber nach, im Winter einen weiteren Angreifer zu verpflichten, wobei der Wunschkandidat mit Arkadiusz Milik offenbar schon seit längerem feststeht.

Nachdem bislang nur in polnischen Medien von einem Stuttgarter Interesse an Milik die Rede war, bestätigt VfB-Sportdirektor nun gegenüber der „Stuttgarter Zeitung“ konkrete Bemühungen um den polnischen Jungstar, der kürzlich seine ersten drei Länderspiele bestritten hat: „Es ist so, dass wir in dieser Sache bereits unheimlich viel unternommen haben, doch es wird nicht einfach, den Wechsel jetzt auch zu realisieren.“

Grund für die Bedenken von Bobic ist neben dem Interesse anderer Vereine an dem 18 Jahre alten Angreifer, der in dieser Saison bereits sechs Treffern in zwölf Spielen erzielt hat, auch dessen noch bis 2016 laufender Vertrag bei Gornik Zabrze, der eine hohe Ablöse zur Folge haben dürfte. Ob der VfB die kolportierten drei bis vier Millionen Euro in einen zwar hochtalentierten, aber eben auch noch lange nicht ausgereiften Stürmer investieren wird, ist daher zumindest mit einem Fragezeichen zu versehen.

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