Der VfB Stuttgart treibt seine ohnehin schon weit gediehenen Planungen für die neue Saison unverändert intensiv voran und steht nach den Verpflichtungen von Konstantin Rausch (Hannover 96), Thorsten Kirschbaum (Energie Cottbus), Daniel Schwaab (Bayer Leverkusen), Marco Rojas (Melbourne Victory) und Sercan Sararer (SpVgg Greuther Fürth) offenbar kurz davor, zwei weitere Transfers zu tätigen.

So werden den Schwaben im Rennen um Moritz Leitner, den Borussia Dortmund innerhalb der Bundesliga für zwei Jahre verleihen möchte, die besten Chancen eingeräumt, womit andere Interessenten wie Hertha BSC oder Bayer Leverkusen leer ausgehen würden. In Stuttgart wäre Leitner wohl in erster Linie als Alternative für die Doppelsechs gedacht, könnte aber auch in offensiverer Rolle zum Zuge kommen, wo zuletzt Alexandru Maxim aber vielversprechend agierte.

Neben Leitner soll auch noch ein Angreifer kommen, der zum einen als Backup für Vedad Ibisevic fungieren könnte, zugleich Trainer Bruno Labbadia aber auch die Möglichkeit eröffnen soll, mit zwei Spitzen zu spielen. Recht weit fortgeschritten sind dabei offenbar die Gespräche zwischen den VfB-Verantwortlichen um Sportdirektor Fredi Bobic und Moa Abdellaoue, den Hannover 96 aus seinem noch bis 2014 datierten Vertrag freigeben würde, wenn die Ablöse stimmt. Im Gespräch ist für den norwegischen Nationalspieler eine Ablöse im Bereich von vier Millionen Euro, die vermutlich genau ins Budget passen würde, bot der VfB doch im Winter die gleiche Summe für Pierre-Michel Lasogga, der auch künftig für Hertha BSC stürmen wird.

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