Obwohl mit Serdar Tasci und Georg Niedermeier die gesamte Stamminnenverteidigung noch wochenlang ausfällt, wird der VfB Stuttgart aller Voraussicht nach in dieser Transferperiode, die bis zum 2. September geht, keinen neuen Spieler mehr verpflichten.

Im Bereich des Möglichen ist aber, dass sich noch ein Spieler aus Stuttgart verabschiedet. Während die Schwaben einem Wechsel von Ibrahima Traore, den der FC Schalke 04 gerne gehabt hätte, vor zwei Wochen einen Riegel vorgeschoben hat, dürften Sportdirektor Fredi Bobic und Trainer Bruno Labbadia bei William Kvist gesprächsbereit sein, sollte ein anderer Klub mit einem konkreten Angebot vorstellig werden.

Nachdem der dänische Nationalspieler in den ersten Spielen der Saison nicht zum Zug gekommen ist und Trainer Labbadia auf der Position im defensiven Mittelfeld Christian Gentner, Arthur Boka oder auch Moritz Leitner bevorzugt, dürfte Kvist klar geworden sein, beim VfB trotz Vertrages bis 2015 nur noch eine begrenzte Perspektive zu haben, obwohl von Vereinsseite noch vor wenigen Wochen betont wurde, dass mit dem 28-Jährigen geplant wird und Kvist einen neuen Anlauf nehmen soll.

Im Gespräch ist griechischen Medienberichten zufolge nun ein Interesse von Olympiakos Piräus an Kvist, der mit dem griechischen Meister sogar in der Champions League spielen könnte. Kvist ist allerdings offenbar nur einer von drei Kandidaten, mit denen sich Piräus beschäftigt. Außerdem werden Stephane Mbia (Queens Park Rangers) und Eyoung Enoh (Ajax Amsterdam) gehandelt.

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