Wie inzwischen bekannt wurde, wäre der VfB Stuttgart im Winter dazu bereit gewesen, einen größeren Betrag in einen neuen Angreifer zu investieren. Weil eine Offerte über vier Millionen Euro für Pierre-Michel Lasogga von Hertha BSC aber abgelehnt wurde, kam letztlich Federico Macheda auf Leihbasis von Manchester United.

Während der Italiener, der bislang nur eingewechselt wurde, noch nicht wirklich bewertet werden kann und es in einer Mannschaft, in der es nicht rund läuft, auch schwer hat, bleibt Lasogga weiter im Fokus, wie VfB-Sportdirektor Jochen Schneider erklärte.

Ob der 21 Jahre alte Angreifer, der die gesamte Hinrunde wegen eines Kreuzbandrisses verpasste und nun in den kommenden Wochen seinen Teil zum Aufstieg der Hertha beitragen soll, aber im kommenden Sommer zu bekommen sein wird, scheint mehr als fraglich. Zumindest deutet die Tatsache, dass die finanziell nicht auf Rosen gebetteten Berliner Lasogga nicht haben ziehen lassen, obwohl dieser bislang noch keine Rolle spielte, darauf hin, dass man in der Hauptstadt große Stücke auf ihn hält. Dafür sprechen auch die Worte von Manager Michael Preetz gegenüber dem „Kicker“: „Es geht uns nicht rosig. Aber uns geht es nicht so schlecht, dass wir einen Hoffnungsträger mitten in der Saison für diese Bedingungen abgeben müssen.“

Weil sich die Finanzlage der Hertha im Falle des wahrscheinlichen Aufstieges durch deutlich höhere TV-Gelder entspannen würde, wären die Chancen des VfB Stuttgart, Lasogga für die neue Saison verpflichten zu können, dann wohl noch geringer als ohnehin schon.

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