Mit Konstantin Rausch von Hannover 96 hat der VfB Stuttgart nach Thorsten Kirschbaum von Energie Cottbus und Sercan Sararer von der SpVgg Greuther Fürth bereits den dritten ablösefreien Neuzugang für die kommende Spielzeit unter Dach und Fach gebracht. Den Ankündigungen von Sportdirektor Fredi Bobic zufolge werden in den kommenden Tagen aber noch weitere neue Spieler folgen, wobei für den einen oder anderen auch Ablöse fließen dürfte.

Beispielsweise für Sebastian Rudy, der den VfB vor drei Jahren in Richtung TSG 1899 Hoffenheim verließ und nun wieder ein Thema zu sein scheint. Gegenüber der „Stuttgarter Zeitung“ bestätigte Bobic zumindest, dass eine Rückholaktion von Rudy „auf jeden Fall eine Überlegung wert“ wäre. Weil der Vertrag des 23-Jährigen in Hoffenheim aber noch bis 2014 läuft und auch für die zweite Liga Gültigkeit besitzt, ist Stuttgart darauf angewiesen, dass Hoffenheim dem defensiven Mittelfeldspieler die Freigabe erteilt, was keineswegs gewiss ist.

Lässt Hoffenheim Rudy ziehen, wäre eine Ablöse in Höhe von zwei Millionen Euro fällig, die der VfB nach dem über das Erreichen des Pokalfinales sicheren Einzug in die Europa League aber relativ problemlos stemmen könnte.

Auch deshalb, weil auf der anderen Seite William Kvist Geld in die Kassen spülen könnte. Der dänische Nationalspieler hat seinen Stammplatz vor der Abwehr verloren und scheint inzwischen anders als noch letztes Jahr entbehrlich. Nicht ausgeschlossen scheint daher, dass Stuttgart sogar noch ein kleines Plus macht, wenn Rudy zurückkehrt und dafür Kvist abgegeben wird.

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