Mit Konstantin Rausch (Hannover 96), Thorsten Kirschbaum (Energie Cottbus), Daniel Schwaab (Bayer Leverkusen), Marco Rojas (Melbourne Victory) und Sercan Sararer (SpVgg Greuther Fürth) hat der VfB Stuttgart bereits fünf Neuzugänge für die kommende Saison unter Vertrag genommen und seine Planungen damit so weit vorangetrieben wie kaum ein anderer Bundesligist.

Noch fehlen aber wichtige Puzzleteile, damit Trainer Bruno Labbadia wirklich mit seinem Kader zufrieden ist. Gesucht wird neben einem gestandenen Angreifer vor allem noch ein zentraler Mittelfeldspieler als Ersatz für den Dänen William Kvist, der den Verein wohl verlassen wird, weil Labbadia zwar seine defensiven Qualitäten schätzt, aber die Mängel im Spiel nach vorne in den Augen des VfB-Trainers zu groß sind.

Neben dem ehemaligen Stuttgarter Sebastian Rudy, dessen Vertrag bei der TSG 1899 Hoffenheim aber noch ein Jahr läuft und der mindestens drei Millionen Euro kosten dürfte, verlautet aus Italien, dass die Schwaben auch ein Auge auf Luca Cigarini geworfen haben sollen. Der 26-Jährige spielt in der aktuellen Saison auf Leihbasis für Atalanta Bergamo, steht aber noch bis 2015 beim SSC Neapel unter Vertrag. Allerdings will der frühere U-21-Natonalspieler Italiens nicht als Ersatzmann nach Neapel zurückkehren und liebäugelt deshalb mit einem Wechsel, wobei vor allem der AC Florenz aber eben auch Stuttgart als Interessenten gelten.

Während im defensiven Mittelfeld ein Hochkaräter kommen soll, setzt der VfB in der Innenverteidigung auf Bewährtes und kann wohl noch lange auf Serdar Tasci bauen. Wie der in den vergangenen Monaten immer wieder mit Fenerbahce Istanbul in Verbindung gebrachte VfB-Kapitän nun gegenüber der „Stuttgarter Zeitung“ erklärte, würde er seinen 2014 auslaufenden Vertrag gerne langfristig verlängern: „Ich könnte mir sogar vorstellen, meine Karriere hier zu beenden. Schließlich bin ich schon seit der D-Jugend im Verein. Meine Familie lebt auch hier und fühlt sich wohl.“ Beim VfB dürfte man die Worte des Nationalspielers gerne vernehmen.

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