Die Entscheidung von Thorsten Kirschbaum, seinen auslaufenden Vertrag beim FC Energie Cottbus nicht zu verlängern und den Verein im Sommer ablösefrei zuverlassen, ist bereits seit zwei Wochen offiziell. Dagegen herrscht nach wie vor Rätselraten über den neuen Klub des Torhüters, der angekündigt hatte, dort die Aussicht auf die Nummer eins in der Bundesliga zu haben.

Galt bislang als sehr wahrscheinlich, dass Kirschbaum zu Fortuna Düsseldorf wechselt, nachdem er dort bereits die sportmedizinische Untersuchung absolviert haben soll, berichtet die „Rheinische Post“ nun, dass der Wechsel nach Düsseldorf geplatzt ist und sich der auch von Bayer Leverkusen, dem 1. FSV Mainz 05 und der TSG 1899 Hoffenheim umworbene Kirschbaum für den VfB Stuttgart entschieden haben soll.

Beim VfB ist zwar Sven Ulreich die unangefochtene Nummer eins, soll nach einigen schwächeren Spielen zu Beginn der Rückrunde aber womöglich mehr Druck aus der zweiten Reihe erhalten, wo Marc Ziegler bislang ein zurückhaltender Vertreter ist, der zum Ende seiner Karriere keine großen Ansprüche mehr stellte. Weil der auslaufende Vertrag des 36-Jährigen nicht verlängert wird und der in der zweiten Mannschaft herausragende Andre Weis wohl zu einem anderen Profiklub wechseln wird, braucht Stuttgart einen neuen Torhüter mit gehobener Qualität, der im Fall der Fälle einspringen kann oder womöglich sogar ein ernsthafter Konkurrent für Ulreich ist.

Sollte tatsächlich Kirschbaum nach Stuttgart kommen, dürfte sich der 25-Jährige kaum mit der Reservistenrolle begnügen. Vielmehr ist mit einem offenen Zweikampf um den Platz im Tor zu rechnen.

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