Während bei anderen Vereinen hektische Betriebsamkeit ausgebrochen, nachdem die Winter-Transferperiode begonnen hat, steht beim VfB Stuttgart schon jetzt fest, dass es aller Voraussicht nach keine Neuzugänge geben wird. Die Schwaben setzen stattdessen vermehrt auf den eigenen Nachwuchs, was sich darin widerspiegelt, dass mit Tim Leibold, Marvin Wanitzek, Robin Yalcin, Timo Baum­gartl und Ari­anit Ferati gleich fünf Spieler aus der zweiten Mannschaft bzw. aus der Jugend mit ins Trainingslager nach Südafrika reisen.

Anders als auf der Seite der Neuzgänge, wird es aber vermutlich zu mehreren Abgängen kommen. So haben die Verantwortlichen um Trainer Thomas Schneider und Sportdirektor Fredi Bobic schon Anfang Dezember vier Spieler über ihre nicht mehr vorhandenen Perspektiven und darüber, nicht mit ins Trainingslager reisen zu dürfen, aufgeklärt. Sowohl Tunay Torun als auch Cristian Molinaro, Patrick Funk und Benedikt Röcker können und sollen den Verein vielmehr im Winter verlassen.


Als erster aus diesem Quartett steht nun der erst im Sommer 2012 vom Hamburger SV gekommene Torun vor dem Absprung. Der Offensiv-Allrounder steht in Kontakt mit Kasimpasa Istanbul, dem dritten der türkischen Süper Lig. Ein Wechsel für rund 800.000 Euro soll nach Informationen der „Stuttgarter Zeitung“ nur noch von Kleinigkeiten abhängen.

Ebenfalls weit gediehen sind offenbar die Gespräche zwischen Röcker und der SpVgg Greuther Fürth, wobei wie im Falle Torun die Vollzugsmeldung noch aussteht. Molinaro wird derweil immer wieder mit Klubs aus seiner italienischen Heimat in Verbindung gebracht und Funk wird vermutlich in der 2. Bundesliga landen.

Kommentare