Nach der 0:2-Niederlage gegen die schon als Absteiger feststehende SpVgg Greuther Fürth droht dem VfB Stuttgart ein wenig erfreulicher Saisonausklang vor dem Endspiel im DFB-Pokal am 1. Juni gegen den FC Bayern München, in das die Schwaben als klarer Außenseiter gehen.

Die überschaubaren Leistung auf dem Platz haben sicherlich auch ein wenig damit zu tun, dass die Spannung in der Bundesliga längst raus ist und auch auf der Führungsebene schon die Planung der neuen Saison im Mittelpunkt steht. Dabei konnte Sportdirektor Fredi Bobic mit Torwart Thorsten Kirschbaum (Energie Cottbus) und Offensiv-Allrounder Sercan Sararer aus Fürth bereits zwei ablösefreie Profis mit Potential verpflichten, bei denen es aber sicherlich nicht bleiben wird.

Vor dem Spiel gegen Fürth ließ Bobic am Samstag durchblicken, dass die Gespräche mit einigen weiteren Spielern schon weit gediehen sind: „Wir werden auf jeden Fall in den nächsten Tagen das eine oder andere verkünden. Wenn alle Sachen unterschrieben sind, werden wir dies verkünden. Es ist meine Pflicht, dem Trainer Spielermaterial zur Verfügung zu stellen, dass es nächstes Jahr auch in der Bundesliga viel besser aussieht.“

Wahrscheinlich ist, dass Konstantin Rausch von Hannover 96 nach Stuttgart wechselt, wie 96-Sportdirektor Dirk Dufner ebenfalls am Samstag bei „Sky“ zumindest zwischen den Zeilen bestätigte.

Darüber hinaus suchen die Schwaben nach einem Mittelstürmer als Alternative zu Vedad Ibisevic, dessen Ausfall aufgrund einer Gelbsperre auch gestern nicht kompensiert werden konnte. Als heißeter Kandidat gilt weiter der Neuseeländer Marco Rojas von Melbourne Victory aus Australien, doch auch die Namen der bereits im Winter gehandelten Tomer Hemed (RCD Mallorca) und Pierre-Michel Lasogga (Hertha BSC) sind weiter im Gespräch.

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