Nach seinem Wechsel für rund 3,5 Millionen Euro vom FC Kopenhagen zum VfB Stuttgart schwang sich William Kvist 2011/12 gleich in seiner ersten Saison in Deutschland zu einem der besten defensiven Mittelfeldspieler der Bundesliga auf. Der dänische Nationalspieler galt trotz der stattlichen Ablöse angesichts seiner herausragenden Leistungen als Top-Einkauf und Schnäppchen gleichermaßen, ehe er verletzungsbedingt aus der Spur geriet und seit Mitte der vergangenen Spielzeit kein Stammspieler mehr ist.

Äußerte Stuttgarts Sportdirektor Jochen Schneider noch vor kurzem die Hoffnung, dass Kvist wieder zurück zu alter Stärke finden würde und zwar im VfB-Trikot, deutet sich nun mehr und mehr der Abschied des 28-Jährigen an. So berichtet der „Kicker“, dass Kvist den Verein trotz Vertrages bis 2015 unbedingt verlassen möchte und nicht mehr länger bereit ist, sich auf die Bank zu setzen.

Weil mit der Verpflichtung von Moritz Leitner der Konkurrenzkampf im defensiven Mittelfeld aber noch einmal angeheizt wurde und Christian Gentner sowie Arthur Boka ihren Platz sicher nicht freiwillig räumen werden, droht dem 38-fachen Nationalspieler in Stuttgart aber erneut das Schicksal des Ersatzspielers.

Es sei denn, dass Kvist noch einen neuen Verein präsentieren kann, der bereit ist, eine Ablöse von mindestens drei Millionen Euro zu bezahlen. Doch die Chancen diesbezüglich stehen offenbar nicht schlecht, verdichten sich doch die Anzeichen dafür, dass Atletico Madrid konkretes Interesse haben soll. Neben dem spanischen Champions-League-Teilnehmer sollen sich laut „Kicker“ aber noch weitere Vereine mit der Verpflichtung von Kvist beschäftigen.

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