Der Betriebsunfall konnte wieder korrigiert werden. Seit 1977 spielte der VfB Stuttgart ununterbrochen im deutschen Fußball-Oberhaus. Dann folgte 2016 der Abstieg in die Zweitklassigkeit, welcher durch den Aufstieg in der Vorsaison wieder gerade gerückt werden konnte. Das Ziel für die kommende Saison könnte daher klarer kaum sein.

So etwas wollen sie im „Schwabenländle“ auf keinen Fall wieder erleben müssen. Die Mannschaft soll sich in der Liga etablieren, stabilisieren und mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Dafür hat Hannes Wolf schon einige Verstärkungen für seine Mannschaft bekommen. Der VfB rüstete in der Sommerpause auf, um in der Liga bestehen zu können.

Zwei Ex-Nationalspieler sollen es richten

In Orel Mangala, Anastasios Donis und Chadrac Akolo wurden junge, entwicklungsfähige Spieler für das Mittelfeld verpflichtet. Zudem kam mit Anastasios Donis von Juventus Turin ein vielversprechender Spieler für die Offensive und mit Ailton ein 22-jähriger Linksverteidiger. Doch eines bringen alle diese Spieler nicht mit: Erfahrung in der Bundesliga.

Zwei alte Bekannte aus der Nationalmannschaft sollen es daher richten. Weltmeister-Ersatztorhüter Ron-Robert Zieler kam schon Anfang Juli von Leicester City. Er fordert den Stammkeeper der Vorsaison, Mitch Langerak, in einem Kopf-an-Kopf-Rennen im Kampf um den Platz zwischen den Pfosten heraus und kann mit der Erfahrung aus 185 Bundesliga-Spielen aufwarten. Zudem kommt Holger Badstuber vom FC Schalke 04. Er soll der zentrale Kopf der neuen Hintermannschaft werden und die „jungen Wilden“ führen. Bis auf Baumgartl hat nämlich kein anderer VfB-Spieler in der Defensive überhaupt Bundesliga-Luft schnuppern können.

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