Zusammen mit Ciprian Marica ist Zdravko Kuzmanovic noch immer der teuerste Einkauf in der Vereinsgeschichte des VfB Stuttgart. 2009 überwiesen die Schwaben acht Millionen Euro an den AC Florenz für den damals als Riesentalent geltenden Serben, der in seiner Zeit in Stuttgart seine Qualitäten zwar immer wieder aufblitzen ließ, letztlich aber nicht den endgültigen Durchbruch schaffte.

Wenn sein Vertrag am Saisonende ausläuft, wird Kuzmanovic den Verein aller Voraussicht nach verlassen. Zumindest hat es bislang noch keinerlei Gespräche zwischen Spieler und Verein gegeben, was Kuzmanovic bereits vor Wochen im „Kicker“ als Zeichen deutete, dass der VfB kein großes Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit hat, was angesichts des offenbar sehr hohen Salärs des Mittelfeldspielers nicht ganz unverständlich ist.

Der 25-Jährige macht zudem keinen Hehl daraus, gerne wieder nach Italien zurückkehren zu wollen, wo es auch eine Reihe von Interessenten geben soll. Wie die spanische „Estadio Deportivo“ berichtet, sollen unter anderem die Spitzenklubs Juventus Turin und Inter Mailand über Kuzmanovic nachdenken. Darüber hinaus scheint der 46-fache serbische Nationalspieler aber auch ein Thema beim FC Arsenal sowie vor allem beim FC Sevilla zu sein.

Weil bei Sevilla Piotr Trochowski wegen einer Knieverletzung monatelang ausfällt, wollen die Andalusier noch einmal nachbessern. Dabei scheint möglich, dass Sevilla schon im Winter einen Vorstoß in Sachen Kuzmanovic unternimmt. Stuttgart würde dem technisch beschlagenen Profi wohl keine Steine in den Weg legen.

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