Dass der VfL Wolfsburg nach sieben Spieltagen mit lediglich fünf Punkten auf dem vorletzten Tabellenplatz steht, hängt maßgeblich auch damit zusammen, dass Trainer Felix Magath auf zentralen Positionen noch keine funktionierende Lösung gefunden hat. Es hakt vor allem im Angriff, wo Neuzugang Bas Dost noch kein Ersatz für den zum FC Bayern München gewechselten Mario Mandzukic und den verletzten Patrick Helmes ist, insbesondere aber auch vor der Abwehr.

Weder Routinier Josue noch Youngster Robin Knoche und die auf dieser Position überraschend aufgebotenen Dänen Simon Kjaer und Thomas Kahlenberg verkörpern auf der Doppelsechs auf Dauer die Qualität die nötig ist, um die internationalen Plätze anzugreifen. Und der im Sommer 2011 für exakt die Position für neun Millionen Euro vom VfB Stuttgart loseeiste Christian Träsch spielt bei Magath weiterhin allenfalls eine Nebenrolle.

Nachdem im Sommer die angestrebte Verpflichtung von Magaths Wunschspieler Beñat Etxebarria an der von dessen Verein Betis Sevilla unverrückbar aufgerufenen Ablöse von 15 Millionen Euro gescheitert ist, deutet sich nun aber an, dass wie Wölfe bei dem dreimaligen spanischen Nationalspieler einen erneuten Vorstoß wagen werden. In die Karte spielen könnte Wolfsburg dabei, dass Etxebarria bislang laut der spanischen Sportzeitung „AS“ eine Verlängerung seines bis 2014 laufenden Vertrages in Sevilla ablehnt und die Andalusier nicht mehr lange Zeit haben, um den 25-Jährigen für teures Geld zu verkaufen.

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