Auch wenn Manager Klaus Allofs und Trainer Dieter Hecking in den vergangenen Tagen wiederholt betont haben, mit dem vorhandenen Kader sehr zufrieden zu sein und auch ohne weitere Verstärkungen guter Dinge sind, den VfL Wolfsburg wieder nach Europa führen zu können, halten beide dennoch Ausschau nach möglichen Neuzugängen.

Im Mittelpunkt steht dabei die Suche nach einem zentralen Mittelfeldspieler, der das defensive Pendant zu Spielmacher Diego bilden soll. Absoluter Wunschkandidat für diese Rolle ist und bleibt Luiz Gustavo vom FC Bayern München, dessen Verpflichtung sich aber wohl nur schwerlich realisieren lassen wird, was weniger an der Ablöse als an den nicht vorhandenen internationalen Auftritten der Wölfe für die in zehn Tagen beginnende Saison liegt.

Laut dem Portal „voetbalkrant.com“ könnten die Wölfe nun aber anderweitig fündig werden. So soll sich der VfL um Junior Malanda vom belgischen Erstligisten SV Zulte-Waregem bemühen. Der sechsfache U-21-Nationalspieler Belgiens gilt als riesiges Talent, hat sich mit seinem Verein zerstritten und seinen laufenden Vertrag gekündigt, um ins Ausland zu wechseln. Gemäß FIFA-Statuten war diese Vorgehensweise aber nicht okay, weshalb die Ablöse frei verhandelbar ist.

Malanda hat nun offenbar schon die sportmedizinische Untersuchung in Wolfsburg absolviert, wo der am 28. August erst 19 Jahre alt werdende Mittelfeldmann aber noch nicht sofort eingeplant sein soll. Vielmehr wollen die Wölfe Malanda dem Vernehmen nach an seinen bisherigen klub verleihen, wobei aber sehr fraglich ist, ob der Bruch zwischen beiden Seiten noch zu kitten ist. Bleibt abzuwarten, ob diese Meldung tatsächlich eine Grundlage hat, nachdem Malanda zuletzt schon mit mehreren Vereinen unter anderem aus England und Italien in Verbindung gebracht worden ist.

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