VfL Wolfsburg: Darf Brekalo gehen?

Schmadtke gesprächsbereit

Josip Brekalo vom VfL Wolfsburg gegen Nicolai Müller von Hannover 96

Josip Brekalo (r.) will nicht mehr für den VfL stürmen. ©Imago images/Christian Schroedter

Der VfL Wolfsburg hat die Planungen für die neue Saison noch nicht abgeschlossen. Während der zentrale Mittelfeldspieler Xaver Schlager beim Medizincheck gesehen wurde, ranken sich auch Gerüchte um Maximilian Philipp dessen Verpflichtung laut „kicker“ bevorsteht. Das wäre zumindest der Fall, wenn Josip Brekalo gehen würde.

Viel Konkurrenz auf den Flügeln

Wie Jörg Schmadtke gegenüber dem Blatt bestätigte, will der Kroate gerne wechseln. „Wir müssen eine Lösung finden, die alle befriedigt.“, so der VfL-Geschäftsführer. Interesse aus Portugal und Italien soll es am Linksaußen geben, der gerade mit seinem Heimatland bei der U21-EM ausgeschieden ist.

Dass es der VfL nicht eilig hat mit einem Transfer, ist verständlich, war Brekalo doch einer der stärkeren Flügelspieler beim VfL. Drei Tore und drei Vorlagen sind kein herausragender Wert, doch mit 25 Partien war einer der gefragtesten Offensivspieler unter Bruno Labbadia in der abgelaufenen Saison.

Erst in der Rückrunde saß er öfter auf der Bank. Admir Mehmedi und Renato Steffen erhielten den Vorzug, waren mit sechs bzw. fünf Toren auch gefährlicher als der 21-Jährige Brekalo. Da mit Joao Victor bereits ein neuer Flügelspieler geholt wurde, sieht Brekalo seine Chancen auf einen durchgehenden Stammplatz nicht gestiegen.