Der VfL Wolfsburg hat einen neuen Trainer gefunden. Wie der Verein am Samstag mitteilte, wird anders als in den letzten Tagen allgemein erwartet nicht Bernd Schuster, sondern Dieter Hecking die Nachfolge von Interimstrainer Lorenz-Günther Köstner, der wieder zur zweiten Mannschaft zurückkehrt, antreten.

Weil Hecking in seinem bis 2014 datierten Vertrag beim 1. FC Nürnberg über eine Ausstiegsklausel verfügte, die ihm laut „Bild“ einen Wechsel für 750.000 Euro ermöglichte, konnte Wolfsburg mit dem 48 Jahren alten Fußball-Lehrer alles klar machen ohne dass Gespräche mit dem Club nötig gewesen wären. Nach einem ersten intensiven Gespräch mit Hecking machte Manager Klaus Allofs am Samstag alles klar und einigte sich mit dem mit seiner Familie in Niedersachsen wohnhaften Coach auf einen Vertrag bis 2016. Hecking bringt seinen Assistenten Dirk Bremser aus Nürnberg mit und soll in den Tagen nach Weihnachten offiziell vorgestellt werden.

Gemeinsam mit Allofs wird Hecking schon über die Feiertage mit der Kaderplanung für die Rückrunde und auch darüber hinaus beginnen. Klar ist, dass der Kader deutlich reduziert werden soll, aber auch der eine oder andere Neuzugang ist möglich. Laut der „Wolfsburger Allgemeinen Zeitung“ soll sich der VfL mit Blick auf die neue Saison unter anderem mit Christian Gentner beschäftigen, dessen Vertrag beim VfB Stuttgart ausläuft und der bereits 2009 mit den Wölfen deutscher Meister wurde.

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